IRRWEG E-MOBILITÄT

Die Alternative existiert bereits: Zentrum wirbt für Synthetische Kraftstoffe. Statt das ökologische-ökonomische Desaster der Elektromobilität weiter zu fördern, unterstützen wir die Entwicklung neuer Kraftstoffe für Verbrennungsmotoren.

Altgewerkschaften ohne Plan

Seit Jahren folgt die IG Metall blind der Linie der etablierten Politik. Diesel schlecht, Elektromobilität gut. Floskeln und Leitlinien scheitern an der Realität im Automobilsektor. Noch immer vertreten die Altgewerkschaften die Ansicht, dass eine blaue Plakette unvermeidbar sei. Fahrverbote für Euro-5 Fahrzeuge wären die Folge. Für finanziell schwächer gestellte Bürger eine große Belastung – Nachrüstungen sind teuer.

Jobkiller Elektromobilität

Bereits im Juni diesen Jahres sorgte eine Studie des Fraunhofer-Instituts für Aufsehen. Kernaussage der Wissenschaftler: Der politisch gewollte Umstieg von Verbrennungsmotoren auf E-Antriebe wird dramatische Folgen für den Standort Deutschland haben. In den nächsten 12 Jahren drohen in der Automobilindustrie bis zu 110.000 Arbeitsplätze wegzufallen. Das ist nichts anderes als der Ausverkauf unseres zentralen Wirtschaftszweiges. Wichtiger Auftraggeber dieser Studie: Ausgerechnet die IG Metall, deren fehlende Innovationskraft die heutigen Probleme erst mitverursacht hat.

Zukunftstechnologie Synthetische Kraftstoffe

Wir vom Zentrum werben offensiv für die bessere Alternative zur E-Mobilität: Mit einem Umstieg auf Synthetische Kraftstoffe kann der Verbrennungsmotor doch noch gerettet werden. Und damit auch hunderttausende Arbeitsplätze in Deutschland. Das Grundprinzip Synthetischer Kraftstoffe: Mit aus der Luft stammendem Kohlendioxid und regenerativem Wasserstoff wird durch Elektrolyse ein flüssiger Kraftstoff hergestellt. Dieser dient als Antrieb für Verbrennungsmotoren.

Null-Emission möglich

In Zeiten massiver Umweltverschmutzung spielt der ökologische Aspekt eine zentrale Rolle. Tatsächlich ist mit synthetischen Kraftstoffen sogar das lange gehegte Ziel der Null-Emission möglich. Die bei der Verbrennung entstandene Menge an CO2 entspricht exakt der zuvor aus dem Kreislauf entnommenen. Einzige Voraussetzung: Der Strom für die Erzeugung des Kraftstoffes muss aus erneuerbaren Energien stammen. Weitere Windparks an der Ostsee würden gleich zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: Die Stärkung strukturschwacher Regionen und eine deutsche Energieautonomie.

Standortvorteil Deutschland

Verbrennungsmotoren werden in Deutschland seit mehr als 100 Jahren erfolgreich produziert. Der technologische Vorsprung gegenüber der Konkurrenz ist daher groß. Mit einer gezielten Förderung der Entwicklung synthetischer Kraftstoffe würde dies so bleiben. Zudem könnte die bisherige Infrastruktur weiter genutzt werden. Tankstellen ebenso wie Pipelines für den Transport des Kraftstoffs.

Der Faktor Globalisierung

Die Fokussierung auf E-Mobilität hat schlimme Auswirkungen für die Umwelt. Bis dato regionale Produktionsprozesse müssen zwangsläufig internationalisiert werden. Zudem haben Elektromotoren nur eine kurze Lebensdauer. Man müsste also regelmäßig ein neues Auto erwerben. Höherer Ressourcenverbrauch und Umweltverschmutzung wären die direkte Folge.

In der alternativen Gewerkschaft kann der Alternativlosigkeit des DGB eine Absage erteilt werden. Nur so haben Arbeitsplätze in der Automobilindustrie eine Zukunft!

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